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Erinnerung an mein erstes japanisches Auto - Toyota Corolla FX-Zi
(1987-1991)


damals mit der Tokioter Nummer "Shinagawa 56 ro 15-98"

 Toyota Corolla FX-Zi (5-türig), weiß, Baujahr 1987
Technik:

1500 cc, 90 PS, Viertakt-Vierzylinder-Ottomotor mit 16 Ventilen und geregeltem Katalysator, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, Lenkrad auf der rechten Seite, Servolenkung, vorne Scheibenbremsen, hinten Trommelbremsen, 4 Türen mit elektrischen Fensterhebern und eine große Heckklappe, maximal 5 Personen, 4 Dreipunkt-Sicherheitsgurte und Kopfstützen, 1 Beckengurt, Hecksitzbank zweigeteilt, beide Teile unabhängig voneinander nach vorne umlegbar oder nach hinten in verschiedenen Schräglagen arretierbar, Klimaanlage, Heckscheibenwischer, Feuerlöscher, beide Rückspiegel anklappbar und elektrisch verstellbar, Leergewicht 990kg, Höchstgeschwindigkeit etwa 180 km/h, aber permanentes Glockensignal ping-ping-ping-... bei Geschwindigkeiten über 100 km/h (das ist in Japan die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn !)

Extras:vom Händler eingebaut: elektrisch ausfahrbarer, beleuchteter Abstandsstab links vorne (Einparkhilfe), Stereo-Cassetten-Radio, innenbeleuchtete Nummernschilder (die Ziffern bestehen aus grünem Glas) vorn und hinten

Hinweise zu dieser Autoserie im allgemeinen:

Das Modell Corolla FX gab es vorwiegend als 3-Türer, seltener als 5-Türer, und in verschiedenen Motorisierungen mit Ottomotoren im Bereich 1200cc - 1600cc, und mit Dieselmotoren. Mein "FX-Zi" war die stärkste Motorvariante unter den 5-türigen Varianten, er wurde meines Wissens nur in Japan verkauft und in Deutschland nie angeboten. Die stärkste Motorvariante mit 1600cc wurde (auch in Japan) nur bei den dreitürigen Modellen angeboten. Ich hatte meinen Corolla FX-Zi im Oktober 1987 in Japan neu gekauft und im Juli 1991 wieder verkauft, weil ich zu diesem Zeitpunkt wieder nach Deutschland wechselte. Das Auto ist mir als besonders zuverlässig und auch spritzig in angenehmer Erinnerung, und unsere Kinder im Fond haben es genossen, dass eines seine Lehne in Schlafstellung bringen konnte, und das andere weiter aufrecht sitzen bleiben konnte - ein Feature, das damals in anderen ansonsten vergleichbaren Autos nicht üblich war.

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