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Die IBM-Kompatiblen (USA) 1981-heute,
bzw. AT-Kompatiblen (USA) 1984-heute:



der original IBM PC mit CPU Intel 8088 / 4.77MHz von 1981 (Foto © IBM, aus dem Originalprospekt)

Der originale "IBM PC" und sein unmittelbarer Nachfolger "IBM PC-XT" wurden zu den Stammvätern der größten Personal-Computer-Familie, die auf der Welt existiert. Da der IBM PC und PC-XT nur über einen 8-bit-Datenbus verfügten, wurden sie von IBM im Jahre 1984 noch einmal - kompatibel - überarbeitet und bekamen dabei 16-bit-ISA-Slots, in die man aber auch die alten 8-bit-Karten stecken konnte (inzwischen haben die Personal Computer auch die ISA-Slots hinter sich gelassen und sind jetzt meist mit 32-bit-PCI-Slots ausgestattet). Bei der Überarbeitung des PC-Konzepts durch IBM erhielt der IBM PC auch die damals brandneue CPU Intel 80286 und damit die Möglichkeit, viele Megabyte RAM im sog. "Protected Mode" zu addressieren und hieß fortan "PC-AT" oder kurz "AT" (Advanced Technology).

Als es mehreren Softwarefirmen gelang, ein IBM-PC-kompatibles BIOS zu entwickeln und es IBM in der Folge nicht gelang, mit Patentklagen den Software-kompatiblen Nachbau ihres PC zu verhindern, begannen immer mehr Firmen, diese gut verkäuflichen "IBM-kompatiblen" bzw. "AT-kompatiblen" Personal Computer zu bauen und zu vertreiben. Darauf kam es zu einem bis dahin beispiellosen weltweiten Leistungs- und Preiswettbewerb, der bis heute anhält und der Grund dafür ist, dass wir alle heute preiswerte Computer mit einem riesigen Software-Angebot kaufen können.

Die "AT-Kompatiblen" (wenn sie mindestens über VGA-Graphik verfügen und ein japanisches Betriebssystem darauf installiert ist) werden in Japan auch "DOS/V-Kompatible" genannt. Im Übrigen gehören auch die "AX"-Computer am Rande mit dazu, da sie sich nur durch eine besondere Graphikkarte mit speziellem ROM-BIOS und durch eine besondere Tastatur mit 5 Extratasten für Japanisch von den normalen AT-Kompatiblen unterscheiden.

Hinweis: die vor 1991 (der Markteinführung von DOS/V) von IBM Japan vertriebenen PC-Familien, wie z.B. die "JX"- und die "PS/55"-Familie, waren für Japanisch speziell ausgestattet: die "JX" waren jedoch überhaupt nicht, und die "PS/55"-Rechner teilweise nicht "IBM-kompatibel" !


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