deutsch
English
Esperanto
|
|
Ein echter "Japaner" in Deutschland - Toyota GAIA Das "seltenste Serien-Auto" in Deutschland |
![]() |
![]() Mein Toyota GAIA, ein in Japan verbreiteter Autotyp, hier noch in Japan mit dem Kennzeichen "Noda 500, ro 5-96" |
![]() |
![]() |
| nach 2 Monaten Seereise im Frühling 2004 schließlich Ankunft in Süddeutschland | jetzt mit modifizierten Scheinwerfern und deutschem Kennzeichen |
| Technik: |
2000 cc, 99kW/135 PS, Viertakt-Vierzylinder-Ottomotor mit 16 Ventilen und geregeltem Katalysator, TCCS,
4-Gang-Automatikgetriebe mit Schalthebel am Lenkrad, Frontantrieb, zuschaltbarer
computergesteuerter Allradantrieb (4WD ATC = "Active Torque Control"), Rechtslenker,
vorne Scheibenbremsen, hinten Trommelbremsen, ABS, Airbags, 4 Türen mit integrierten
Lautsprechern und elektrischen Fensterhebern, große Heckklappe, für 6 Personen,
sechs einzeln verstellbare Sitzplätze, alle mit 3-Punkt-Sicherheitsgurt, verstellbarer Kopfstütze
und Getränkehalter, die Sitze sind in 2-2-2-Anordnung - so kann man von vorne
bis ganz hinten durch die freie Mitte gebückt hindurch gehen (die meisten GAIAs sind dagegen 7-Sitzer mit
2-3-2-Anordnung, wo die beiden extrabreiten Sitze in der zweiten Reihe in der Mitte zusammenstoßen und
damit das Hindurchgehen verhindern),
Klimaanlage, extra Rear-Cooler für die dritte Sitzreihe, funkgesteuerte Zentralverriegelung, Nebelscheinwerfer,
4 Rückleuchten, alle Antennen in die hinteren Scheiben integriert,
beide Rückspiegel elektrisch einstellbar und elektrisch anklappbar. |
| Extras: | vom Hersteller eingebaut:
Im Armaturenbrett mittig integrierter Farbmonitor, Backward-CCD-Camera (Rückwärtsfahrhilfe),
HiFi-Stereoanlage, 6fach-CD-Wechsler,
Navigationssystem mit VICS und Voice Navigation (funktioniert leider nur in Japan), vom Händler eingebaut: innenbeleuchtete Nummernschilder vorn und hinten mit Ziffern aus grünem Glas (wurden in Deutschland wieder durch normale Nummernschilder ersetzt), Ultraschall-Sensoren an allen vier Ecken (Einparkhilfe), Beifahrersitz links vorne durch einen elektrischen Lift-Up-Behindertensitz von Toyota (bis 100 kg Belastung) ersetzt, speziell für Deutschland modifiziert: Frontscheinwerfer angepasst für Rechtsverkehr (siehe Fotos oben), Nebelschlussleuchte, Left-Forward-CCD-Camera (Überholhilfe für Rechtsverkehr) |
![]() die Mittelkonsole und ein Teil des Cockpits |
![]() Blick durch die geöffnete Heckklappe |
Das Modell GAIA wurde von Toyota von Mai 1998 bis September 2004 produziert (insgesamt 154572 Stück).
Modellvarianten gab es mit 2.2-Liter-Diesel- oder 2.0-Liter-Ottomotor, Frontantrieb mit oder ohne zuschaltbarem Allradantrieb,
mit geschlossenem Dach oder mit zwei "Moon-Roofs",
mit oder ohne Dachreling, mit oder ohne im Armaturenbrett integriertem Monitor, mit oder ohne Backward-Camera,
und mit oder ohne Toyota-Navigationssystem (dieses arbeitete bis zu meinem im März 2001 gekauften Modell auf
CD-Basis, und ab April 2001 dann auf DVD-Basis). Es gab den GAIA in verschiedenen Lackfarben,
insbesondere in perlweiss, champagner/gold, silber-metallic, weinrot, dunkelgrün, türkis und in schwarz.
Die Karosserieform ist bei allen GAIAs gleich, je nach Modelljahr gab es jedoch kleinere Modifikationen
bei den Scheinwerfern und am Kühlergrill. Ab 2002 wurde die mittlere Bremsleuchte vom Rückfenster
weg nach oben verlagert und als LED-Leiste in den Dachspoiler integriert.
Da die Sitze fest eingebaut sind, musste man sich schon beim Kauf zwischen der
6-sitzigen oder der 7-sitzigen Ausstattungsvariante
entscheiden. Die beiden Sitze der dritten
Sitzreihe können auch von Erwachsenen mit gut 180 cm Körpergröße benutzt werden, da ausreichend
Kopffreiheit gegeben ist und auch die Rückenlehnen und die Kopfstützen einzeln verstellbar sind.
Alle Rückenlehnen lassen sich zusätzlich auch nach vorne umklappen, um den Gepäckraum entsprechend
zu vergrößern.
Die GAIA-Varianten mit "SXM10G" in der Typ-Nummer haben lediglich Frontantrieb, die Varianten mit "SXM15G" dagegen
Frontantrieb mit zuschaltbarem Allradantrieb (so wie meiner). Wenn dieser Allradantrieb namens "Active Torque Control"
aktiviert ist, wertet ein Computer laufend die auch für das ABS gebrauchten Radimpulse aus, um die
Drehgeschwindigkeiten der einzelnen Räder zu ermitteln, und erst wenn bzw. solange eine Drehzahldifferenz zwischen
den Vorder- und Hinterrädern entdeckt wird, wird die Magnetkupplung in der nach hinten führenden Kardanwelle aktiviert,
so dass auch das hintere Differential und damit die beiden Hinterräder mit-angetrieben werden.
Parallel zum Modell GAIA gibt es in Japan die Schwesterserie "Ipsum" (gesprochen "ipsam"). Diese hat bereits zwei
größere Modellwechsel erlebt, so dass man jetzt drei verschiedene "Ipsums" unterscheiden kann (die Ipsums mit dem 2.4-Liter-Motor
werden auch als "Ipsum 240er-Serie" bezeichnet):
| Japanmodell | Motorvarianten | LxBxH in mm | Exportvariante | Bezug zum GAIA |
| Ipsum (1996-2001) 2WD / 4WD* | 2000cc (Benzin) 2200cc (TD) | 4530x1695x1620 | Picnic äußerlich gleich, Motoren wie in Japan |
optisch verschieden vom GAIA, jedoch Motor- und Getriebe- varianten sowie das Fahrgestell praktisch identisch, trotz 9 cm kürzerer Karosserie gleicher Radstand wie der GAIA. |
| IPSUM (2001-2007) 2WD / 4WD* | 2400cc (Benzin) (kein Diesel) | 4670x1760x1660 | Avensis Verso äußerlich fast gleich, nur 2000cc (Benz./TD) |
optisch verschieden vom GAIA, viele kleinere Unterschiede, z.B. ist innen die 3. Sitzreihe anders konstruiert, nur die Motoren der Exportversion entsprechen noch dem GAIA. |
| IPSUM (2007-jetzt) 2WD / 4WD* | 2400cc (Benzin) (kein Diesel) | 4690x1760x1660 | ?? |
optisch die leicht vergrößerte Neuauflage des GAIA, besonders frappierend im Innenraum zu beobachten. Nur das Heck erinnert äußerlich noch an den Avensis Verso. |
| Sprache: |
deutsch
English
Esperanto,
zu meinem Hobbyportal
|