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Die Fujitsu FM-R-Familie (Japan) 1987-1993:

ein Fujitsu FM-R 70 HX3 mit CPU Intel 80386dx / 25MHz von 1989 (Foto © Fujitsu, aus dem Originalprospekt)
Diese Fujitsu-eigene Computerfamilie besitzt wie alle japanischen PC-Familien spezielle Hardware-Einrichtungen,
um Japanisch im Textmodus darstellen zu können. Die Graphik ist auf dem Motherboard integriert und erlaubt
16 Farben aus einer 4096-Farben-Palette bei einer Auflösung von 640 x 400 Pixeln (beim oben gezeigten Modell High-Resolution-Modell
HX3 sogar 1120 x 750 Pixeln) darzustellen. Eine Besonderheit dieser Rechner ist, dass in ihren ROM-Speichern
genaue Angaben über die genaue Hardware-Ausstattung des Modells enthalten ist, so dass Applikationen sich
leicht auf die jeweils herrschenden Verhältnisse einstellen können.
Die FM-R-Computer sind mit allen anderen japanischen Computerfamilien inkompatibel (sie verwenden aber das gleiche
Floppyformat wie die NEC PC-9800 Computer), das für die FM-R-Familie erhältliche MS-DOS V3.1, MS-Windows V2.1 und
UNIX waren spezifisch an die FM-R-Computer angepasst.
Fujitsu betrat 1984 den Markt der 16-bit-Computer zunächst mit der "FM-16β"-Serie, die dann
1987 durch die "FM-R"-Serie abgelöst wurde, aber auch diese konnte die Marktdominanz
der NEC PC-9800-Serie nicht beenden.
Ab 1991 begann dann in Japan allerdings der Siegeszug der "DOS/V"-Computer in Japan,
so dass Fujitsu die Produktion der FM-R-Serie im Jahre 1993 auf die DOS/V-kompatible (d.h. IBM-kompatible) "FM-V"-Serie umstellte.

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