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Esperanto - die leicht erlernbare Zweitsprache
Die neutrale Brückensprache für internationale Kommunikation

Seit mehr als hundert Jahren (seit 1887) gibt es nun schon Esperanto, eine Sprache, die zur Verbesserung der Verständigung unter den Völkern ins Leben gerufen wurde, und die sich danach immer weiter entwickelt hat - Esperanto lebt und wächst seitdem vollkommen "natürlich" ! Esperanto steht den anderen ebenfalls "natürlich" gewachsenen Sprachen an Ausdrucksmöglichkeiten in nichts nach, ist aber im Gegensatz zu diesen für leichte Erlernbarkeit optimiert. Die Plansprache Esperanto folgte von Anfang an dem Plan, Ausnahmen erst gar nicht einsickern zu lassen, während "Wildwuchssprachen" wie z.B. Englisch geradezu stolz auf ihre Zehntausende von Unregelmäßigkeiten sind, die sie im Laufe vieler Jahrhunderte in sich angehäuft haben - gerade diese verhindern aber zuverlässig, dass jemand, der diese Sprache als Fremdsprache erlernt, jemals die Sprachbeherrschung und Sicherheit eines englischen Muttersprachlers erreicht. Daher zeigt sich bei englischsprachiger Kommunikation zwischen diversen Nicht-Englisch-Muttersprachigen oft eine bedauernswert schlechte Verständigungsqualität, was man auf internationalen Kongressen, soweit sie ohne Dolmetscher abgehalten werden, sehr gut beobachten kann.

Hier ein paar Beispiele für Esperanto:

aus "Asteriks kaj Kleopatra"
("Astérix et Cléopâtre" von Goscinny + Uderzo)
Izvori Zagreb/Kroatien 1995
© 1965 Dargaud Editeur/Paris


aus "La Flambirdo - Parto Futuro"
("Hinotori - Miraihen" von Osamu Tezuka)
© 2001 Tezuka Productions/Japan

Erster Absatz der Genesis
aus "La Sankta Biblio"
Brita kaj alilanda Biblia Societo 1990


Esperanto hat sich in den letzten hundert Jahren immer wieder als wirklich gut funktionierendes internationales Verständigungsmittel bewährt - praktisch jeden Tag finden irgendwo auf der Welt irgendwelche multinationalen Treffen statt, auf denen die Teilnehmer auf Esperanto kommunizieren - ohne Zuhilfenahme von Dolmetschern, gleichberechtigt und auf beachtlichem sprachlichem Niveau. Esperanto-Lernende können buchstäblich schon nach einigen Wochen einen Level erreichen, der es ihnen erlaubt, geschriebenes und gesprochenes Esperanto passiv zu verstehen, und nach einigen Monaten einen Level, der ihnen erlaubt, selbst Esperanto flüssig anzuwenden. Nach ein bis zwei Jahren kann bei Esperanto die Sicherheit eines Quasi-Muttersprachlers erreicht werden, vorausgesetzt man übt fleißig. Schulenglisch kann da nicht mithalten - Englischlernende erreichen eine halbwegs vergleichbare Kommunikationsfähigkeit erst nach vielfachem Aufwand über viele Jahre hinweg.

Meine vier Thesen zu Esperanto:
THESE 1:
Der Lernaufwand für Esperanto beträgt nur einen Bruchteil des für Englisch benötigten

Warum ich das denke

THESE 2:
Bei Esperanto kann man einen Teil der eigenen muttersprachlichen Denke beibehalten

Warum ich das denke

THESE 3:
Der Esperanto-Wortschatz erleichtert allen Völkern das Erlernen der Vokabeln

Warum ich das denke

THESE 4:
Esperanto vertieft grammatisches Verständnis und motiviert zum Erlernen weiterer Sprachen

Warum ich das denke


Englisch
● ist als dominierende Sprache der westlichen Welt aus dem Berufsleben und dem internationalen Geschäftsleben derzeit nicht wegzudenken,
und diese dominierende Stellung verdankt es der aktuellen militärischen und wirtschaftlichen Führungsposition der USA.
Vorausblickende mögen sich aber schon mal zusätzlich ein Mandarin-Lehrbuch besorgen ...
● ist derzeit auch die Sprache der Wahl, wenn es darum geht, fremdsprachige Unbekannte anzusprechen - da man sehr oft jemanden finden kann,
der ein wenig Englisch radebrechen kann (bei unbekannten Ostasiaten ist allerdings Mandarin schon heute aussichtsreicher).
ABER ...
Kommunikation mit Anderssprachigen per Englisch
Hier handelt es sich entweder um die bedauernswert schlechte Kommunikation zwischen zwei Menschen, die eine Sprache benutzen, die beide nicht
richtig beherrschen - oder um einen Englisch-Muttersprachler, der seinerseits keinerlei Notwendigkeit hatte, eine Fremdsprache zu erlernen,
während sein Gesprächspartner Jahre seines Lebens aufwenden musste, um dem Englisch-Muttersprachler sprachlich entgegenkommen zu können.
Also das sprachliche Äquivalent einer "Adelskaste" (durch Geburt als Englisch-Muttersprachler privilegiert) und "Menschen zweiter Klasse".
Kommunikation mit Anderssprachigen per Esperanto
Hier handelt es sich um Kommunikation zwischen zwei Menschen, die gegenseitig soviel Respekt vor der Kultur des Anderen haben, dass sie bereit
waren, die wenn auch vergleichsweise nur geringe Mühe auf sich zu nehmen, die neutrale Brückensprache Esperanto zu erlernen, um internationale
Kommunikation zwischen Gleichgestellten betreiben zu können. Esperanto ist das sprachliche Äquivalent von sich gegenseitig die Hand zu reichen.
Die optimale Lösung für Nicht-Englisch-Sprecher:
Esperanto und Englisch lernen !

Auf diese Weise bekommt man mehr grammatischen Durchblick, sowohl in den Fremdsprachen als auch in der eigenen Muttersprache,
man verbessert dadurch - bei gleichem Zeitaufwand - den eigenen Englisch-Level deutlich (siehe die Schulversuche zu These 4), und
man gewinnt einen zusätzlichen Bonus gegenüber bloßem Englischlernen: Kommunikationsfähigkeit mit der neutralen Brückensprache Esperanto.


Weitere Beispiele für Esperanto:

Ausschnitt aus der Kalevala-Übersetzung von J. E. Leppäkoski, herausgegeben von der Esperanto-Asocio de Finnlando, Helsinki 1985
Ausschnitt aus dem Esperanto-Lehrbuch
"4-jikan de oboeru chikyûgo Esuperanto"
(Merk Dir die Weltsprache Esperanto in 4 Stunden),

Verlag Hakusuisha, Tokyo/Japan 1995

hier war der japanische Autor wohl
überoptimistisch ... ;-)
Ausschnitt aus
"Kanto de Juneco, Unua Parto" von Yang Mo
(Gesang der Jugend, 1. Teil),

Übersetzung von Yang Yongsen,
Verlag Bàodàoshè, Beijing 1981,
Volksrepublik China



aus "Mil Unuaj Vortoj en Esperanto" (1000 erste Worte in Esperanto) von Stephen Cartwright & Heather Amery
herausgegeben von der Esperanto-Asocio de Britio, University of Reading, UK 1996

Esperanto-Symbole:

Das historische Symbol: , die Flagge von Esperanto: ,   sowie das moderne Esperanto-Symbol: , genannt "Jubilea Simbolo"

Das historische Symbol und die Flagge von Esperanto entstanden bereits Ende des 19. Jahrhunderts und symbolisieren mit ihrem Grün die Hoffnung (Esperanto heißt eigentlich "Hoffender"), mit ihrem Weiß den Frieden, und mit ihrem 5-zackigen Stern die 5 Kontinente. Im Jahre 1987 wurde zum 100. Geburtstag von Esperanto das moderne "Jubiläums-Symbol" (Jubilea Simbolo) eingeführt, eine Art Weltkugel gebildet aus zwei "E", die für Esperanto stehen und gleichzeitig die Symmetrie in der internationalen Verständigung symbolisieren sollen. Auch das Jubiläumssymbol wird meist in "Esperanto-Grün" dargestellt.

Weblinks zu näheren und nützlichen Informationen über Esperanto:
esperanto.net (international) oder esperanto.de (deutsch) oder Universala Esperanto Asocio (in Genf).

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